Fashion

Platform Fashion Düsseldorf – Juli 2017

Düsseldorf ist eine der Modemetropolen Deutschlands, natürlich dürfen Mode-Events dann auch nicht fehlen. Daher habe ich mich Ende Juli auf den Weg nach Düsseldorf gemacht, um mir die Shows der Platform Fashion anzuschauen. Die Platform Fashion fand bereits das achte Mal statt und ist immer ein bisschen wie die Berliner Fashion Week, nur eben ein paar Dimensionen kleiner. Welche Labels über den Laufsteg geschickt wurden und wie meine Eindrücke waren, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Model: Kim Hnizdo, Photo by Sebastian Reuter/Getty Images for Platform Fashion

Wer schonmal auf einer Fashion Week war weiß, dass es manchmal stressige und zeitraubende Situationen geben kann. Davon merkte man nichts auf der Platform Fashion. Alles fand sehr zentral auf dem Areal Böhler statt. Die Parkplätze waren nicht weit von der Location entfernt, auch die große Modemesse “Gallery” befand sich direkt gegenüber vom “Zelt”, wo die Fashion Shows stattgefunden haben. Mein erster Gedanke war “Kann es nicht bitte immer so entspannt sein?!”. Aber der enge Schedule und die Jagt um das nächste Taxi (es sei denn der persönliche Fahrer wartet vor der Location) gehören irgendwie ja auch dazu. Bei der Platform Fashion ist alles etwas kleiner, ich würde sogar sagen irgendwie privater. Doch trotzdem ist es eine Veranstaltung, auf der sich ein paar Promis aufhalten und Kamerateams von RTL und Sat1 ihre Interviews führen. Ich habe mich jedenfalls sehr wohl gefühlt und war sowohl von der Organisation als auch von den Shows positiv beeindruckt. Snacks und Drinks gab es auch genug, sodass direkt das Fashion Week Feeling wieder aufkam, frei nach dem Motto “Von Alkohol und Häppchen ernähre ich mich die nächsten Tage”. Während es auf der einen Seite einen Stand von Lillet und Scavi & Ray gab, wurden auf der anderen Seite Kaffee und Kuchen von McCafe und eine Candybar angeboten. Eine tolle Idee wie ich finde, doch trotzdem war ich froh nur an zwei Tagen den Versuchungen nahe zu sein.

Photo by Sebastian Reuter/Getty Images for Platform Fashion

Auf dem Laufsteg wurden an drei Tagen verschiedene Labels gezeigt. Darunter waren unter anderem Studio Rundholz, UNIQUE, Maison Common, Beate Heymann, CABO BY MILKA, Thomas Rath und NADJA BY NADJA KIESS. Die Highlights unter den Shows war Fashion Yards meets Platform Fashion, bei der gleich mehrere Designer ihre Kollektionen vorgestellt haben. Außerdem Platform Fashion Selected sowie die Show von Thomas Rath. Details und Bilder zu den Highlights unter den Kollektionen stelle ich euch zeitnah vor.

Das Wochenende hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, jedoch wurden mir auch wieder ein paar Dinge klar. Zum einen ist Düsseldorf definitiv nicht wie Berlin. In Düsseldorf ist alles etwas schicker und gezwungener während in Berlin der Streetstyle regiert und man auch mit einer Designerhandtasche auf der Schulter nicht gleich abgehoben rüber kommt. Ich fühle mich daher in Berlin etwas wohler als in Düsseldorf, weil ich als Mensch einfach eher ausgeglichener bin und hochgestochene Persönlichkeiten nicht so sehr mein Fall sind. Trotzdem kann ich nicht von Unfreundlichkeit reden. Im Gegenteil, ich hatte viel Spaß und konnte sogar meinen Freund davon überzeugen, mich zu begleiten. Denn auch wenn er mein Blogpartner ist, ist ihm diese Welt noch etwas fremd. Schön war auch das Wiedersehen mit Melanie Hauptmanns, der Gründerin von Fräulein Kurvig. Durch meine Castingteilnahme und meine Tätigkeit als Bloggerin auf der Gala vor zwei Jahren haben wir uns kennen gelernt. Außerdem hatte ich die Möglichkeit Dawid Tomaszewski auf der Gallery Messe Hallo zu sagen. Ich bin ein großer Fan seines Labels und liebe jede einzelne Kollektion von ihm. In meiner Fashion Week Review könnt ihr einige Teile seiner neuen Kollektion finden. Er war so freundlich und man hat direkt gemerkt, dass er ein herzlicher Mensch ist.

Ein paar Labels der Platform Fashion werde ich euch noch in den nächsten Tagen etwas genauer vorstellen. Es gab viele unterschiedliche Brands und Designs zu sehen, was für mich sehr spannend und interessant war. Und ich bin schon mindestens genauso gespannt darauf, wie ihr sie finden werdet!

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