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Cape, Knitwear, Marlenehose & über die Relevanz der Nachhaltigkeit von Mode

In der Mode geht es nicht immer nur darum, die neuesten Trends zu spotten und neue Kollektionen direkt im Schrank hängen zu haben. In der Mode geht es außerdem darum, nachhaltig zu handeln, bewusst einzukaufen und Kleidung die Chance zu geben, auch mal die Waschmaschine oder Reinigung gesehen zu haben, bevor sie weitergegeben oder entsorgt wird. In diesem Post soll es nicht um nachhaltige Mode an sich gehen, sondern darum, wie wichtig es ist mit Mode nachhaltig umzugehen. Auch wenn ich es mir wünschen würde, dass die Produktionsstätten für den Markt transparenter gemacht werden würden und man weiß, woher unsere Kleidung kommt und wie sie produziert wird, kann man sich letztendlich trotzdem nicht 100prozentig sicher sein. Daher versuche ich das beste aus dem zu machen, was ich bereits besitze oder meinen Kaufgewohnheiten entspricht.

H&M

Cape & Pullover: H&M | Crossbody Bag mit roter Samtoptik: Pull&Bear | Schuhe: Deichmann |
On my Lips: Chanel Rouge Noir No. 109

Shop the Look*:

Nachhaltig mit Mode umgehen. Das ist nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es so einfach, seine Kleidung zu recyceln oder so damit umzugehen, damit man sie auch noch nach Monaten oder Jahren immer wieder tragen kann. Es kommt darauf natürlich auf die Verarbeitung, das Material und die Größe an. Wenn Kleidung von schlechter Gegebenheit ist oder sie einem nicht mehr passen, kann man sie wohl besser weiterverkaufen oder in die Altkleider geben. Ansonsten kann ich nur den Tipp geben, zwischendurch auf zeitlose Kleidungsstücke zu setzen, in diese vielleicht auch ein bisschen mehr zu investieren, sie dann aber so pflegen, dass man nach mehreren Jahren noch etwas davon hat. Zum Beispiel klappt das sehr gut im Herbst/Winter mit Strickware (Lieblingspullover von Acne Studios*), Lederjacken, Schals (ebenfalls ein Lieblingsteil von Acne) und Winterjacken- und Mäntel. Im Sommer kann man eher auf qualitativ hochwertige T-Shirts und Kleider setzen. Außerdem eignen sich Denim-Looks immer dazu, recycelt oder neu verarbeitet zu werden. So können aus alten Jeans auch noch Shorts werden oder Jeansjacken mit Patches und Verzierungen aufgepeppt werden. Es gibt etliche Möglichkeiten, wenn man nur will!

H&M

Dieses Outfit habe ich – bis auf die Schuhe und die Tasche – im letzten Winter geshoppt. Jedes einzelne Teil war seine Investition wert, da sie zeitlos sind und qualitativ immer noch so gut erhalten, sodass ich sie auch im nächsten Jahr noch tragen kann und werde. Es mir nicht wichtig, dass sie nicht aktuell zu kaufen sind, denn das muss nicht immer sein. Vor allem bei Strickware und Jacken achte ich darauf, dass sie ein Design haben, was ich immer mag und ich mir nie wirklich satt sehen kann. Das trifft bei diesem Pullover, den man auf Off-Shoulder tragen kann, und dem Wintercape definitiv zu. Auch die Hose – eine schwarze Marlenehose – kommt sicherlich nicht so schnell aus meinem Kleiderschrank. Egal ob es genau diese oder ein anderes Modell ist, der Schnitt und die Passform gehören eben zu meinem Stil. Die Tasche habe ich mir übrigens erst diesen Monat bei Pull&Bear im Centro Oberhausen gekauft und die Schuhe sind aktuell bei Deichmann erhältlich. Auf den Lippen trage ich meinen aktuellen Lieblingston “No. 109 Rouge Noir” von Chanel.

H&M

H&M

H&M

H&M

Was habt ihr bisher schon alles gemacht, um bewusst mit eurer Kleidung umzugehen? Seid ihr vielleicht aktiv bei Kleiderkreisel (mich findet ihr unter s_doppelpunkt) oder auf Flohmärkte unterwegs oder gestaltet ihr eure Sachen ebenfalls regelmäßig um?

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2 Comments

  • Reply
    Eli
    30. Oktober 2016 at 18:10

    Tolles Outfit, die Tasche habe ich auch und liebe sie heiß und innig!
    LG
    Eli
    http://www.doctorsfashiondiary.jimdo.com

    • Reply
      Simpulsant
      30. Oktober 2016 at 21:07

      Danke liebe Eli, ja die Tasche ist toll mag sie auch sehr!
      Liebe Grüße, Sophia

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