Fashion

Klausuren anstatt Fashion Week. Ein paar Gedanken zur (Mode)Woche…

Die Fashion Week ist nun vorbei, die Social Media Kanäle und Magazine sind prall gefüllt von den aufregendsten Trends direkt vom Runway und besten Streetstyle Looks der Sternchen und Blogger. Die Berliner Modewoche ist doch immer wieder aufregend für uns Deutsche Fashionfreunde, und auch wenn ich dieses Mal leider nicht dabei sein konnte habe ich mich manchmal fast so gefühlt als wäre ich es. Dank Snapchat, Instagram und Facebook konnte ich den Gossip, der „Behind the Scenes“ abging, live miterleben und habe fast keine Show verpasst. Ihr seht also, es war gar nicht so schlimm für mich, dass ich keine Zeit für die Fashion Week gefunden habe. Ich hatte nämlich mit meinem „Real Life“ genug zu tun…

…und wenn ich mal ganz ehrlich sein darf: Ich bin froh, dass diese Woche endlich geschafft ist. Denn während andere von einem tollen Event zum nächsten wanderten, habe ich viele anstrengende ungeschminkte Stunden zuhause über den Büchern verbracht. Nichts hatte in der letzten Zeit eine höhere Priorität als meine Klausuren, ich habe mich – bis auf das Einrichten meines neuen Blogs, was für mich ja eher eine gute Ablenkung war – nur noch auf die Klausuren konzentriert und versucht, so viel zu lernen wie ich nur schaffen würde. Diese Woche habe ich dann immerhin schon 4 von 6 Klausuren geschrieben. nach der letzten am Donnerstag hat mir mein Körper dann klar und deutlich gezeigt, dass ich mir eine Pause nehmen muss. Denn als ich am selben Abend mit meinem Laptop auf dem Sofa saß und etwas für den Blog machen wollte, hat mein Körper einfach mal gestreikt. Meine Finger waren verkrampft und eisig und mein Kopf leer und ideenlos.

Und wenn ich in solche Situationen komme –  wer mich kennt weiß, dass ich ein von Natur aus fleißiger und belastbarer Mensch bin – hat das schon was zu bedeuten. Manchmal powert man einfach so durch und merkt gar nicht, dass man selber auf der Strecke bleibt. Entschleunigen ist hier das richtige Stichwort meine Lieben. Das Studium ist mir sehr wichtig und mein Blog genau so, ich liebe es mich immer auf den neuesten Stand der Dinge halten zu wollen und wenn mir das ganze keinen Spaß machen würde, hätte ich schon längst aufgehört damit. Aber wenn genug ist, ist genug.

Es ist also gar nicht schlimm, auch mal nicht zur Fashion Week gehen zu können. Immerhin ist sie zwei Mal im Jahr und das jedes Jahr und wer es so wie ich macht und sich einfach via Social Media regelmäßige Updates holt, hat auch nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Das was mir jedoch fehlte waren die vielen liebe Menschen, die mir bei solchen Events begegnen. Egal ob ich sie bereits kenne oder nicht, ohne die tollen Leute macht doch der ganze Modezirkus nur halb so viel Spaß!

Somit freue ich mich schon sehr auf die Fashion Week im Sommer, die GOTT SEI DANK bereits Ende Juni stattfindet und somit zum ersten Mal nicht in meiner Klausurphase liegt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie froh ich über diesen tollen Termin bin.

Meine persönlichen Favoriten dieser Fashion Week werde ich euch trotzdem nicht vorenthalten, also werdet ihr schon sehr bald dazu etwas hier einen Post finden.

Habt alle noch ein schönes Wochenende, Sophia

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2 Comments

  • Reply
    Christina Dingens
    23. Januar 2016 at 17:01

    Ich finde es richtig und wichtig, sich auch mal raus nehmen zu können……Der Blog ist ja in erster Linie ein Hobby und das sollte ausschließlich Freude machen wie ich finde. Gut für sich zu Sorgen ist eine Aufgabe, die viele gerne vernachlässigen, die Quittung kommt irgendwann. Das lässt sich vermeiden in dem man auch mal entschleunigt und sich selber ein Stop verordnet. Also, alles richtig gemacht, damit du weiter Freude an all dem hast, was dir wichtig ist.

    • Reply
      Simpulsant
      23. Januar 2016 at 19:56

      Genau so ist es Christina, der Blog soll Freude bereiten und nicht stressen (auch wenn es sicherlich immer mal stressige Momente gibt, die aber verkraftbar sind). Ich bin sehr froh, zuhause geblieben zu sein und dass ich mich erstmal um meine Klausuren gekümmert habe. Es ist eben wichtig sich Prioritäten und Ziele zu setzen.

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